Über uns

Braschler, Hurden,
Fischereibetrieb in der 6. Generation

Berufung und Leidenschaft

Jahrelang übte Heinrich Braschler, der Vater von Andreas, bereits die Berufsfischerei aus und nutzte die Gelegenheit, seinen Sohn Andreas in die Fangkünste und den Fischereibetrieb einzuführen. So übertrug er ihm auf diese Weise nicht nur den Betrieb, sondern vor allem das Interesse an diesem harten aber schönen, naturverbundenen Beruf.

 

Seit ein paar Jahren betreibt Andreas Braschler auch einen Partyservice, bei dem er die fangfrischen Fische direkt beim Kundenfest als Fischchnusperli oder einder anderen Fischköstlichkeit anbietet. Er ist stolz darauf, ein frisches Naturprodukt seinen Kunden anbieten zu dürfen.

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Andy Braschler, Fischer in der 6. Genera

Harte Arbeit ist für den Erfolg unumgänglich

6 x in der Woche heisst es am Nachmittag oder Abend die Fischernetze in den Zürichsee zu setzen. Früh morgens werden diese Netze wieder eingezogen, in der Hoffnung, ein ausgiebiger Fang ist ihm vergönnt.

 

Gleich anschliessend werden die frischgefangenen Fische küchenfertig verarbeitet, um den Kundinnen und Kunden die zahlreichen Fischprodukte bereits ab 8 Uhr morgens im Fischladen in Hurden anzubieten.

Braschler, Hurden – Fischereibetrieb in der 6. Generation

Der Familienbetrieb Braschler befischt seit über 200 Jahren die Fischenze des Klosters Einsiedeln im Frauenwinkel im Zürichsee.

 

Andreas Braschler ist seit 2001, in der 6ten Generation, Inhaber der Fischerei Braschler GmbH.

Die vier Kinder, Janine 2004, Vanessa 2006, Nick 2008 und Tamara 2012 stehen, neben seinem Beruf, immer im Mittelpunkt von Andreas Braschler.

Im Sommer bei warmen Temperaturen ist das Baden im Zürichsee und das Zusammensein mit der ganzen Familie ein wichtiger Lebensmittelpunkt. Der Gemüsegarten, die Kaninchen, die Hühner und die Katzen werden mit Liebe gehegt und gepflegt. Die Natur wird mit ausgiebigen Velotouren und Wandern erkundet, mit Verpflegung bei einer gemütlichen Feuerstelle. Im Winter trifft man die Familie von Andreas Braschler auch öfters auf der Skipiste an.

Mitarbeiterinnen der Fischerei Braschler

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Rosa Sousa da Mota, Fischerei Braschler
Nathalie Diethelm

Von links nach rechts (Mobile: von oben nach unten):

Antoinette Riedo, Rosa Sousa da Mota, Nathalie Diethelm

Thema Nachhaltigkeit in unserem Fischereibetrieb

Im Grundsatz verarbeiten wir immer alle Fische, die wir im Zürichsee fangen zu einem kochfertigen, feinen und hochwertigen Fischprodukt. Falls wir im Zürichsee die Nachfrage nach Fischen nicht abdecken können, beziehen und verarbeiten wir in Ausnahmefälle auch einmal Fische aus anderen Schweizer Seen.

Wir verarbeiten und verkaufen jedoch keine Fische die aus dem Ausland in die Schweiz importiert werden!

Weniger Fische, weniger Erträge aus dem Zürichsee

Innerhalb der letzten 20 Jahren sanken die Erträge der Berufsfischerei auf die Hälfte, bei den Felchen auf einen Drittel! 

 

Die Fangmengen pro Betrieb sind derart gering geworden, dass ein betriebswirtschaftliches Überleben oft nicht mehr möglich ist. Entsprechend rasant schrumpft die Zahl der Fischereibetriebe: Im Jahr 2010 existierten in der gesamten Schweiz noch über 300 Betriebe; und dem Trend der letzten 30 Jahre folgend, werden im Jahr 2029 noch 164 und im Jahr 2039 noch 87 Fischereibetriebe vorhanden sein.

 

Eine Trendwende für diese «Fisch- und folglich Fischereibetrieb-Sterberate» ist derzeit nicht erkennbar. Denn, während andere Ökosystemleistungen der Seen, wie Baden oder Trinkwassergewinnung, in der Gewässerschutzgesetzgebung explizit verankert sind, ist die Ökosystemleistung «angemessener fischereilicher Ertrag» leider nirgendswo festgeschrieben.

 

Deshalb fühlt sich bei Bund und Kantonen auch niemand richtig zuständig, beispielsweise für ein verbessertes, neues Nahrungsketten-Management. Ein Lichtblick: In einer im Jahr 2020 gegründeten «Plattform Seenfischerei» wollen Fischer und Fischereifachstellen nach Erklärungen und Lösungen suchen. Darum ist es für uns umso wichtiger, dass wir alle Fische die wir fangen auch entsprechend ganz verwerten.

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